DIE NEUE DOPPELSPITZE

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Xiaomi geht mit neuen Topgeräten in die Vollen – auch preislich. Zwischen 1000 und 1300 Euro muss man dafür auf den Tisch legen. Die Modelle 13 und 13 Pro bieten dafür allerdings auch eine starke Ausstattung, massig Leistung und dank Leica die beste Kameraqualität auf dem Markt.

Lennart Holtkemper Wadim Herdt

Günstige Smartphones mit Topausstattung und viel Leistung – damit ist Xiaomi auf dem deutschen Markt durchgestartet. Schrittweise haben die Chinesen gerade im Premiumbereich die Preise angehoben. Die neue Xiaomi-13-Serie liegt nun fast auf Augenhöhe mit Samsungs S23-Modellen. Das 13 Pro hat sich gegenüber dem Vorgänger um 150 Euro verteuert. Klar, die allgemeine Preissteigerung wird wohl auch ein Grund dafür sein. Wir sind vor allem gespannt, ob die neuen High-End-Phones nicht nur preislich, sondern auch qualitativ in dieser Oberliga mitspielen.

Der Verarbeitungsqualität können wir das bereits bestätigen, die ist bei beiden Phones vom Feinsten. Dem 13 Pro spendiert Xiaomi sogar eine extrem kratzbeständige Keramikrückseite, das 13er kommt mit Glas. Vom matten Look der 12er-Serie hat man sich leider wieder verabschiedet. Die glänzenden, bei uns in Schwarz gehaltenen Rückseiten verschmieren deswegen sehr schnell im Alltag. Farblich stehen zudem Weiß und für das 13er zusätzlich Mintgrün zur Wahl.

Einmal kompakt und kantig, einmal groß und schmeichelhaft

Endlich ist bei beiden Phones eine der Preisklasse entsprechende IP68-Zertifizierung zum Schutz vor Staub und Wasser an Bord. Zudem fasst ein hochwertiger Alurahmen Vorder- und Rückseite beider Geräte stilvoll ein. Und genau dort macht sich der offensichtlichste Design-Unterschied bemerkbar: Beim 13er formt Xiaomi Display und Rückseite plan, sodass auch der Rahmen plan und kantig daherkommt. Hier mag man sich an Apples iPhones erinnert fühlen. Vorteil: Das 13er liegt schön griffig in der Hand und ist obendrein mit 153 x 72 x 8 Millimetern etwas kompakter als das Pro-Modell.

Stattliche 163 x 75 x 9 Millimeter und 230 Gramm machen das 13 Pro nicht gerade handlich, was für ein Topgerät jedoch die Regel ist. Dank gekrümmter Längsseiten gibt es keinen kantigen Rahmen, wodurch sich das 13 Pro haptisch etwas schmeichelhafter präsentiert als sein kleiner Bruder. Blickfang beider Smartphones ist eine quadratische Kameraeinheit mit Leica-Schriftzug. Sie steht mit vier Millimetern (13 Pro) ein ganzes Stück vom Gehäuse ab, muss natürlich aber auch viel Technik unterbringen.

Ausgezeichnete OLED-Displays

Auf der Front hat das Xiaomi 13 Pro mit 6,7 Zoll mehr Anzeigefläche zu bieten und verbucht mit 1440 x 3200 Pixeln

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