GELUNGENES UPGRADE

4 min lesen

Samsung startet mit einer neuen S-Serie in das Smartphone-Jahr 2023. Flankiert werden die Galaxy-S23-Modelle von Notebooks mit Top-Ausstattung. Wir geben einen ersten Überblick.

Andreas Seeger

Mit den S23ern gleicht Samsung das Design an, die schlichte Rückseite mit den einzeln herausstehenden Optiken ist das neue Markenzeichen der Serie.

Die Modelle von Samsungs S-Serie sind neben den iPhones die wichtigsten Oberklasse-Smartphones, nicht nur in Deutschland, sondern in den meisten Ländern weltweit. Entsprechend aufmerksam wird hingeschaut, wenn die Koreaner eine neue Generation vorstellen. Anfang Februar war es soweit. Überraschungen gab es nicht, vielmehr entpuppten sich Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra als gelungene Weiterentwicklungen ohne Wow-Effekt: als Smartphones, die so gut sind, dass man sie nicht jedes Jahr ersetzen muss. Das gilt insbesondere für die S-Serie, da sie vier Jahre lang neue Android-Versionen erhält –Samsung bietet damit den besten Software-Support in der Android-Welt. Es gibt also kaum einen Grund, jedes Jahr das neueste S-Modell zu kaufen. Oder lohnt sich der Umstieg doch?

Design nur in Details verändert

Mit Blick auf den Preis lautet die Antwort schon mal: nein. Denn die S23er werden etwa 50 bis 150 Euro teurer als die Vorgänger. Der Preisaufschlag ist gefühlt sogar höher, weil Samsung beim S22+ und beim S22 Ultra die Einstiegsvarianten mit 128 GB ersatzlos gestrichen hat. Der Einstieg in die Serie gelingt beim S23 Ultra nun erst mit 1399 statt 1249 Euro (S22 Ultra), beim S23+ mit 1199 statt 1049 Euro (S22+). Die Smartphones sind seit 17. Februar in Deutschland erhältlich.

Alle drei S23-Modelle sehen ihren Vorgängern sehr ähnlich und sind auch fast genauso groß und schwer – die Änderungen der Abmessungen bewegen sich im Zehntelmillimeterbereich. Das Gewicht verändert sich ebenfalls kaum, nur beim S23 Ultra gibt es eine erwähnenswerte Steigerung von 229 auf 233 Gramm. Optisch unterscheidet es sich aber nur in Nuancen vom S22 Ultra, wenn die beiden Modelle nebeneinander liegen, sind sie kaum auseinanderzuhalten. Bei den kleineren Modellen hat Samsung dagegen die Kameraeinheit auf der Rückseite neu gestaltet: Die Optiken sind nicht mehr in einem abgestuften Plateau gruppiert, sondern ragen einzeln rund einen Millimeter weit aus dem Gehäuse heraus. Diesen Look kennt man bereits vom S22 Ultra. Samsung gleicht das Design also innerhalb der Serie an, was nicht nur den Wiedererkennungswert erhöht, sondern auch besser aussieht. Die schlichte und schnörkellose Optik gefällt uns sehr gut. Alle drei Modelle sind in den Farben Schwarz, Weiß (Cream), Grün und Li

Dieser Artikel ist erschienen in...

Ähnliche Artikel

Ähnliche Artikel