WELCHER KOPFHÖRER PASST AM BESTEN?

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Welcher Kopfhörer...

passt am besten? Ob groß, klein, rund oder eckig – dass es für jedes Ohr nicht immer auch den perfekten Sound-Stöpsel gibt, weigern wir uns schlichtweg zu glauben. Aus diesem Grund haben wir die beliebtesten Kopfhörerformen auf ihren Halt und Tragekomfort getestet.

Konstantin Grassl

So, wie nicht jeder Körper in jede Kleidung passt, so passt auch nicht jeder Kopfhörer in jedes Ohr, denn zwei identische Ohrenpaare gibt es nicht.

Damit Sie künftig nicht mehr versuchen müssen, ein Paar Gummiknöpfe in Ihre Ohrmuschel zu bugsieren, die dort partout keinen Platz finden wollen, betrachten wir hier die Vor- und Nachteile der sechs gängigsten Kategorien von In-Ear-Kopfhörern. Wir geben unsere Einschätzung ab, für welches Ohr welche Form am passendsten ist, und empfehlen zu guter Letzt bei jeder Bauweise auch noch ein aktuelles Modell, mit dem wir in den connect-Tests besonders gute Erfahrungen in Sachen Halt und Tragekomfort gemacht haben.

Achtung Aufsätze

Guter Halt beginnt bei den Aufsätzen. Die drei gängigsten Varianten sind aus Gummi (robust, ein wenig starr), Silikon (weich, mitunter rutschig) oder aus Memory-Foam (weich und anpassungsfähig) .

In-Ears

Als klassische In-Ears bezeichnen wir die Art von Sound-Stöpseln, die ohne Steg, Nackenband, Haken, Ösen oder sonstigen Firlefanz daherkommen. Es handelt sich dabei um einen kleinen, in der Regel runden Knopf, der per Aufsatz in die Ohrmuschel geschoben wird. Ihre reduzierte Form machen die In-Ears zu den leichtesten Vertretern der kabellosen Kopfhörer. Mit häufig gerade einmal etwa zehn Gramm pro Paar sitzen klassische In-Ears derart weich und leicht im Ohr, dass man sie im Idealfall schon nach kurzer Zeit beinahe nicht mehr spürt. Der Nachteil, der aus dieser heruntergebrochenen Bauweise entstehen kann, ist aber eine etwas reduzierte Passform. Wenn der Ohraufsatz nicht perfekt vor dem Ohrkanal sitzt, bieten In-Ears keinen zusätzlichen Halt, sodass die kleinen Stöpsel ein Eigenleben entwickeln können. Vor allem, wenn die Ohren eher klein sind und/oder ein wenig von der allgemeinen Norm abweichen, lassen In-Ears gern einmal den nötigen Halt vermissen.

Fazit: Wer es so klein und leicht wie nur möglich mag, greift bei einem klassischen In-Ear-Kopfhörer zu. Für kleinere Ohren, einen engen Hörkanal oder einen besonders festen Halt ist man mit anderen Modellen aber womöglich besser bedient.

connect-Tipp: Die Marshall Mode II sind bemerkenswert klein und leicht. Sie bieten dabei aber nicht nur einen äußerst angenehmen Tragekomfort, sondern auch einen für In-Ears ungewöhlich festen Halt.

Earbuds

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